LOUISE
Louise Grütter.
Muse. Körper. Objekt.
Mutter. Bäuerin. Bedienstete.
Wer war diese Frau, die dem Schweizer Maler Cuno Amiet immer wieder Modell stand?
Louise ist das Portrait einer Frau aus einer anderen Zeit, deren Körper für immer festgehalten wurde, deren Stimme aber schon längst verstummt ist. Ein Gedankenspiel, die Erzählung eines möglichen Lebens und ein zärtliches Denkmal für all jene Frauen, die als Gemälde in die Kunstgeschichte eingegangen sind, über die wir aber gleichzeitig so wenig wissen.
Louise
168 Seiten, farbig
Edition Moderne
2024
«Mein Lieblingselement: Wernlis Einsatz von Weiß, also unbemalter Fläche. Wie sie das mit derartig fetten, farbgetränkten Pinseln präzise bis zur Wäscheleine-Kontur hinbekommt, wie sie überhaupt mit so viel Fläche, Feuchtigkeit und Farbe so viel Exaktes hinzaubert, da zu staunen und zu knobeln ist schon eine rechte Freude. Die mir so viel Spaß gemacht hat, dass ich es einfach nicht übers Herz brachte, diesen geradezu halsbrecherischen Kunst-Knaller wegen seiner Ungewöhnlichkeit zu den Outtakes zu stecken. Viel Spaß!»
Timur Vermes, Comicverführer
«Wernli schafft es, die Kraft der Louise Grütter nicht nur zu zeigen, sondern sie auch mit Farben spürbar zu machen – Johannes Itten, der Begründer der Farbentypenlehre, hätte seine blanke Freude. Die hat man aber als Leser oder Leserin auch und lässt sich gerne in den Strudel der Erzählung mitreißen. ‹Louise› so der Titel, ist ein Buch wie ein Ausrufezeichen.»
Matthias Heller, NDR
«Ein schönes, stilles, trauriges Porträt einer Muse, die stellvertretend für so viele andere steht.»
Christoph Feil, Heilbronner Stimme